Einsatzkräfte der Korbacher Feuerwehr nehmen vier medizinische Bereiche unter die Lupe
Was passiert, wenn es in einem Krankenhaus brennt? Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr gelten dabei ganz andere Bedingungen. Patientinnen und Patienten können häufig nicht selbstständig flüchten, medizinische Geräte müssen berücksichtigt werden und auf Intensivstationen ist eine Evakuierung besonders anspruchsvoll. Genau deshalb setzt das Klinikum Waldeck-Frankenberg auf Vorsorge und auf eine enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.
Bei einer gemeinsamen Begehung am Standort Korbach mit den Einsatzkräften der Korbacher Feuerwehr wurden vier medizinische Bereiche des Klinikums unter die Lupe genommen. Ziel war es, den Einsatzkräften die örtlichen Gegebenheiten und die besonderen Anforderungen der einzelnen Bereiche direkt vor Ort zu erläutern.
Auch besondere Anforderungen
Der Brandschutz wird nicht dem Zufall überlassen. Die Begehung führte unter anderem in den Bereich von Dr. Stefan Herrmann (Radiologische Praxis), der Einblicke in die dortigen Abläufe und räumlichen Besonderheiten gab. Stefan Stollburges (Pädagogische Leitung ITS und Anästhesie) zeigte den Einsatzkräften die Besonderheiten der Intensivstation, wo Menschen, die auf medizinische Unterstützung angewiesen sind, schnell zu einer besonderen Herausforderung werden können.
Für die Feuerwehr ist es entscheidend, diese Abteilungen bereits vor einem möglichen Einsatz zu kennen. Für das Klinikum wiederum ist der direkte Austausch mit den Einsatzkräften ein wichtiger Bestandteil der eigenen Sicherheitsstrategie. Die gemeinsamen Begehungen schaffen wichtige Voraussetzungen dafür, im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können.
„Wir wollen vorbereitet sein, bevor etwas passiert“, so die Zielsetzung des Klinikums und der Feuerwehr.